Praxistipps zur Feedbackgestaltung
Konkrete Handlungsempfehlungen und Checklisten für lernförderliches Feedback im Unterrichtsalltag auf einen Blick. Dieses Modul bündelt die theoretischen Erkenntnisse zum Feedback in konkreten Handlungsempfehlungen.
Inhalt einer Feedbacknachricht: Bezugsnormen
Sozial, individuell oder sachlich? Welcher Vergleichsmaßstab motiviert Schüler am besten und welche Risiken bergen Vergleiche mit der Klasse? Feedback benötigt immer einen Vergleichsstandard.
Klassische Schülerfehler beim Beweisen
Zirkelschlüsse und Beispiel-Beweise: Eine Übersicht über die häufigsten Stolpersteine von Lernenden beim Argumentieren. Schülerinnen und Schüler zeigen oft spezifische Fehlermuster beim mathematischen Argumentieren.
Warum Beweise im Unterricht sinnvoll sind
Mehr als nur "Wahrheit sichern": Die sechs Funktionen des Beweisens (z.B. Entdecken, Kommunizieren) für den Kompetenzerwerb nutzen. Beweisen dient nicht nur der Verifizierung von Wahrheit.
Kriterien für einen didaktisch guten Beweis
Welcher Beweis eignet sich für die 9. Klasse? Ein Kriterienkatalog zur Auswahl geeigneter Beweisführungen für den Unterricht. Nicht jeder mathematisch korrekte Beweis ist für die Schule geeignet.
Grundlegendes Handlungsmodell zur Motivation
Einordnung verschiedener Motivationstheorien in einen systemischen Gesamtzusammenhang einer Lernhandlung. Dieses Modul führt in das grundlegende Handlungsmodell nach Krapp, Geyer & Lewalter (2014) ein.
Methoden zur Förderung der Metakognition und Reflexion über eigene Lösungswege. Fokus auf die metakognitive Phase des Problemlösens. Das Modul zeigt nach Leuders, wie Reflexion über Lösungsstrategien im Unterricht angeregt werden kann (z.B.
Anforderungen an geeignete Probleme im Schulkontext
Qualitätskriterien für Problemaufgaben: Was unterscheidet eine Routineaufgabe von einem lernwirksamen Problem? Kriterien für gute Problemaufgaben nach Leuders und Tietze/Klika/Wolpers. Das Modul erläutert schüler-, ziel- und methodenbezogene Aspekte.
Generierung von Dreieckszahlen
Herleitung der Gaußschen Summenformel durch geometrische Visualisierung und die Anekdote des kleinen Gauß. Einführung in die Dreieckszahlen und die Gaußsche Summenformel.
Themen zum Weiterdenken und Knobeln
Erweiterung des Themas: Pascalsches Dreieck, Tetraederzahlen und Fibonacci-Folge als Vertiefungsmöglichkeiten. Ausblick auf weiterführende Themen der Zahlentheorie für den Unterricht oder Seminare.
Einführung in die Basic Needs (Kompetenz, Autonomie, Eingebundenheit) als Voraussetzung für intrinsische Motivation. Behandlung der Self-Determination Theory (SDT) nach Deci & Ryan.
Analyse von Ursachenzuschreibungen (Attributionen) und deren Einfluss auf die Lernmotivation sowie Möglichkeiten der Reattribution. Detaillierte Betrachtung der Ursachenzuschreibung für Erfolg und Misserfolg nach Weiner.