Graphen als Modellierung von Netzwerken
Vom Straßenplan zur Mathematik: Wie man komplexe Netzwerke durch Knoten und Kanten vereinfacht darstellt und modelliert. Einführung in Graphen als fundamentale Datenstruktur zur Modellierung von Beziehungen.
Entscheidungsbäume und Gewurzelte Bäume
Wie Computer (und Menschen) Entscheidungen treffen: Bäume als visuelle Struktur für Ja-Nein-Fragen und Hierarchien. Bäume als spezielle gerichtete Graphen zur Darstellung von Entscheidungsprozessen und Hierarchien.
Das Wörterbuch-Prinzip: Binärbäume vs. Listen
Warum Google so schnell ist: Der „Aha-Moment“ zur Effizienz von Datenstrukturen. Warum wir im Telefonbuch nicht vorne anfangen zu blättern, sondern springen.
Laufzeit-Analyse und die Mathematik der Bäume
Die Macht des Exponenten: Eine mathematisch fundierte Analyse, warum Bäume bei großen Datenmengen Listen gnadenlos überlegen sind. Mathematische Herleitung der Knotenzahl (2^n - 1) und der maximalen Suchschritte (logarithmische Laufzeit) in Binärbäumen.
Logik-Rätsel und Anwendungen: Ternärbäume und 4-Farben-Satz
Knobeln mit Struktur: Wie man mit Bäumen falsche Münzen findet und warum vier Farben für jede Landkarte der Welt ausreichen. Anwendung der Graphentheorie auf klassische Probleme und Rätsel.
Aufgabenkultur und kognitives Potenzial
Beschäftigung ist nicht gleich Lernen: Wie man Aufgaben identifiziert, die echtes Nachdenken anregen, und wie man Routineaufgaben von kognitiv aktivierenden Aufgaben unterscheidet.
Gestaltungsmerkmale kognitiv aktivierender Aufgaben
Eine Checkliste für bessere Aufgaben: Konkrete Merkmale, mit denen Lehrkräfte Übungen so gestalten können, dass sie tiefere Verarbeitungsprozesse auslösen. Detaillierte Übersicht der Merkmale zur Aufgabenerstellung nach Kunter, Trautwein und Lipowsky.
Praxistipps: Checklisten zur Unterrichtsreflexion
Tools für den Montag: Konkrete Checklisten, mit denen Lehrkräfte überprüfen können, ob und wie stark ihr Unterricht die Schülerinnen und Schüler tatsächlich kognitiv aktiviert hat.
Das Didaktische Sechseck und der Planungsprozess
Ordnung im Planungschaos: Wie das Didaktische Sechseck hilft, die Abhängigkeiten zwischen Zielen, Inhalten und Methoden zu verstehen und Unterricht systematisch zu strukturieren.
Die Didaktische Analyse: Der Kern der Unterrichtsplanung
Warum sollen Schüler das lernen? Die Didaktische Analyse klärt die Relevanz eines Themas und hilft, den Bildungsgehalt eines Stoffes herauszuarbeiten. Einführung in die Didaktische Analyse (nach Klafki/Wittmann/Witzenbacher).
Sachanalyse: Die Kernidee und der „Witz an der Sache“
Fachwissen didaktisch wenden: Wie Lehrkräfte den fachlichen Kern eines Themas so durchdringen, dass sie ihn verständlich und motivierend vermitteln können. Grundlagen der fachlichen Durchdringung des Unterrichtsgegenstands.
Unterrichtsformen: Lehrerzentriert, Schülerzentriert und Offener Unterricht
Frontal oder Frei? Ein differenzierter Vergleich, der zeigt, wann Instruktion notwendig ist und wann offene Methoden die Selbstständigkeit besser fördern. Gegenüberstellung verschiedener Steuerungsformen des Unterrichts.
Modul 6: Lernbegleitung, Repräsentationsebenen & Bruchrechnen
Ein integrierter Kurs zu Lernbegleitung, dem EIS-Prinzip und mathematischen Hürden beim Bruchrechnen – Theorie, Praxis und Videobeispiele vereint. Dieses umfassende Modul verknüpft drei Perspektiven auf professionelles Lehrerhandeln: 1.
Vom Wissensvermittler zum Lernbegleiter
Wie ändert sich das Selbstverständnis von Lehrkräften im modernen Unterricht? Erfahren Sie, warum der Wandel von der Defizit- zur Ressourcenorientierung entscheidend ist.
Warum Schüler bei Brüchen scheitern: Verstehen Sie das psychologische Phänomen, warum unser Gehirn an Regeln der natürlichen Zahlen festhält. Dieses Modul führt in das fachwissenschaftliche und lernpsychologische Phänomen des "Natural Number Bias" ein.
Warum gibt es keinen direkten Nachfolger von 3/7? Verstehen Sie die "Dichte" rationaler Zahlen und warum das Zählen hier an seine Grenzen stößt.