Warum sind manche Felder stark von Bodenerosion durch Wasser betroffen und andere nicht? Ausgehend von dieser Fragestellung entwickeln die Schülerinnen und Schüler einer 7.
Klasse Hypothesen zu den Einflussfaktoren der Wassererosion und planen geeignete Experimente zu deren Überprüfung. Kontextinformationen Dieses Video zeigt die erste von drei aufeinanderfolgenden Unterrichtsstunden zum Thema Wassererosion. Die Stunden stammen aus der Praxisphase eines Lehr-Lern-Labors, in dem Lehramtsstudierende (Master of Education) einen zuvor gemeinsam geplanten Unterricht mit einer 7. Klasse durchführen. Neben den drei Studierenden nehmen 21 Lernende am Unterricht teil, darunter 13 Schülerinnen und 8 Schüler. Im Verlauf der dreistündigen Unterrichtseinheit durchlaufen die Lernenden zentrale Schritte des naturwissenschaftlichen Erkenntniswegs. In dieser Stunde entwickeln sie ausgehend von der Fragestellung nach den Einflussfaktoren der Wassererosion Vermutungen und beginnen, geeignete Experimente zu deren Überprüfung zu planen. In den Folgestunden vervollständigen sie die Planung, führen die Experimente durch, werten die Ergebnisse aus und präsentieren ihre Erkenntnisse im Plenum. Die Schülerinnen und Schüler verfügen bereits über Erfahrungen im experimentellen Arbeiten aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht sowie teilweise aus dem MINT-Profil. Zudem bestehen fachliche Vorkenntnisse zum Thema Bodenerosion aus dem Geographieunterricht. Die Experimente dienen dazu, diese Kenntnisse zu vertiefen und durch eigene Untersuchungen weiterzuentwickeln.