In diesem Interview mit der Sportlehrerin aus der 3. Klasse geht es um die berufliche Biographie der Lehrerin, um die vergangenen Unterrichtsstunden zum Schwimm- und Sportunterricht, um Heterogenität und Inklusion, um Wettkampf und Leistung im Schulsport sowie um einige Infos über die Grundschule.
\n[Berufliche Biographie --> Anfang - 00:00:47 > sie arbeitet seit 15 Jahren an dieser Schule, unterrichtet alle Fächer außer katholische Religion und ist die gleichzeitig die stellvertretende Schulleiterin] [Wahrnehmung der gefilmten Unterrichtsstunden --> 00:00:47 - 00:03:46 > im Schwimmunterricht wurde diesmal die Schwimmer*innengruppe unterrichtet, deshalb sei die Gruppe kaum leistungshetero... In diesem Ausschnitt (00:09:23 - 00:12:47) geht es insbesondere um das Thema Wettkampf im Schulsport. Die Lehrkraft beschreibt, dass sie den Leistungs- und Wettkampfcharakter aus dem Schulsport fast komplett herausnimmt, obwohl diese Aspekte Teil der Sportkultur sind. Ihrer Meinung nach bringen diese Aspekte im Sportunterricht nur Stress, Streit und Druck mit sich, vor allem, weil die Schüler*innen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in den Sportunterricht kommen. Den Wettkampf sollen die Schüler*innen im Verein suchen, im Schulsport solle es ihrer Meinung nach hauptsächlich um viel Bewegungszeit gehen. \n \nIn dem ganzen Interview mit der Sportlehrerin aus der 3. Klasse geht es um die berufliche Biographie der Lehrerin, um die vergangenen Unterrichtsstunden zum Schwimm- und Sportunterricht, um Heterogenität und Inklusion, um Wettkampf und Leistung im Schulsport sowie um einige Infos über die Grundschule. \n[Berufliche Biographie --> Anfang - 00:00:47 > sie arbeitet seit 15 Jahren an dieser Schule, unterrichtet alle Fächer außer katholische Religion und ist die gleichzeitig die stellvertretende Schulleiterin] [Wahrnehmung der gefilmten Unterrichtsstunden --> 00:00:47 - 00:03:46 > im Schwimmunterricht wurde diesmal die Schwimmer*innengruppe unterrichtet, deshalb sei die Gruppe kaum leistungsheterogen gewesen, es ginge ihr hauptsächlich um korrekte Bewegungsausführung (Vermeidung von Scherschwimmen), die trainiert werden sollte. Sie versuche auch individuell viel zu verbessern, was aber häufig schwierig bei so vielen Schüler*innen (2 haben gefehlt) sei, in dieser Stunde kam sie nicht viel dazu] [Leistungshomogene Gruppen --> 00:03:46 - 00:04:41 > Schwimmgruppe wurden nach Leistungsniveau ganz am Anfang der Unterrichtsreihe "Schwimmen" eingeteilt und ab dann abwechselnd (alle 2 Wochen unterrichtet), positive Erfahrungen mit Homogenisierung beim Schwimmen] [Besonderheit des Schwimmunterrichts --> 00:04:41 - 00:06:46 > Schwimmen findet außerhalb des eigenen Schulgeländes statt, deshalb gehe viel Übungszeit verloren. Durch höhere Gefahr beim Schwimmen, setzt die Lehrerin im Schwimmunterricht noch mehr Wert auf klare Strukturen] [Atemübung --> 00:06:46 - 00:07:39 > Atemübung wurde vertieft, Kinder, die im Verein sind, können Übungen schnell ausführen] [Gruppeneinteilung --> 00:07:39 - 00:09:24> häufig dürften Kinder sich selber einteilen, diesmal wurden Gruppen von Lehrerin eingeteilt, Kriterien: Jungen und Mädchen mischen, Schwimmleistungen - damit Schwächere verteilt seien und auch Kinder dabei seien, die tauchen können] [Wettkampf --> 00:09:24 - 00:12:46> bewusst gegen Wettkampf entschieden, Lehrerin nimmt Wettkampf- und Leistungsgedanken aus dem Sportunterricht heraus, um Stress, Streit und Druck zu vermeiden, vor allem, weil Kinder unterschiedliche Voraussetzungen in den Sportunterricht mitbringen würden] [Teilhabestrategien --> 00:12:46 - 00:14:36 > in ihrer Klasse seien kaum körperlich auffällige Kinder, außer ein Kind, das Förderbedarf im Bereich Sprache habe, dann bekomme er häufig ein leistungsstärkeres Kind zugeteilt, Mitschüler*innen würden auf ihn achten] [Heterogenität und Inklusion im Schulsport --> 00:14:36 - 00:19:03 > erschreckende Feststellung, dass vor 25 Jahren ganz anderer Sportunterricht möglich gewesen wäre (motorisch waren Kinder besser als heute), Selbstwahrnehmung der Kinder (Körper im Raum/Natur) kaum noch vorhanden, Stationsarbeit sei hilfreich, weil sich dann alle Kinder auf ihrem Niveau bewegen und ausprobieren können