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Der Lehrerberuf ist ein Beziehungsberuf. Neben fachlichem Wissen müssen Lehrer:innen v.a. über sozial-kommunikative Fähigkeiten verfügen. Der schulische Alltag ist durch ein hohes Maß an Kommunikation und Interaktion geprägt, wodurch es auch zu entsprechenden Missverständnissen bzw.

Aggressionen und Konflikten kommt, die wiederum zu Stress und gesundheitlichen Problemen führen können. Belastungen entstehen somit u.a. aus der Lehrer:in-Schüler-Beziehung, den Kontakten zu den Eltern und der Rollenvielfalt. Im Rahmen der kollegialen Beratung auf der DVD schildert eine junge Lehrerin den Fall einer Schülerin, die in ihrer Klasse in der Grundschule zunehmende Ausgrenzung erfährt. Ursache hierfür ist das Verhalten der Schülerin: Sie hat ihr Aussehen und dessen Präsentation zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht. Der andauernde Vergleich mit dem Aussehen der Klassenkameradinnen und die kontinuierliche Kritik und Abwertung anderer bestimmen den schulischen Alltag. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse reagieren befremdet und wenden sich ab, soziale Isolation ist die Konsequenz. Die Lehrerin thematisiert diesen Fall in einem kollegialen Beratungsprozess, in denen alle Teilnehmenden ihr Fachwissen, ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen können, wodurch synergetische Effekte im Sinne sich wechselweise durchdringender Lehr- und Lernprozesse entstehen.

Fächerübergreifender UnterrichtSchulartübergreifendNicht zutreffend
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