Das Unterrichtsdokument zeigt Unterricht aus einer Berufsschule des deualen Ausbildungssystems mit wöchentlichem Ausbildungstag. Der im Dokument gezeigte Unterricht aus dem Bereich Fachtheorie für Metallberufe soll die Möglichkeiten der didaktischen Reduktion physikalisch-chemischen Fachwissens auf berufsschuladäquate Lerninhalte und ihre Synthese mit dem praktischen beruflichen Erfahrungsbereich der Schüler*innen aufzeigen.
In dem Unterricht werden Stähle ausgewählt und auf ihre Tauglichkeit für die Herstellung von Werkzeugen überprüft. Dabei geht es um die Integration von Kenntnissen aus der Praxis mit der systematischen Erarbeitung des Lehrstoffes im Unterricht. Im ersten Teilziel wird anhand eines Lochstempels auf das Problem der Materialbeschaffenheit für die Funktionalität eines Werkzeugs hingewiesen. Im zweiten Teilziel geht es um die Beziehung zwischen der chemischen Zusammensetzung und den Eigenschaften des Materials. Im dritten Teilziel werden technologische, mechanische Prüfungen von Werkstoffen durchgeführt. Die Problemlösung soll weitgehend durch Selbsttätigkeit der Schüler:innen gefunden werden auf der Basis der Anschauung. Die Erkenntnisgewinnung wird durch ständige Impulse gefördert.Unterrichtszusammenschnitt aus dem Jahr 1973.Hinweis: Bei den Filmen handelt es sich um historische Aufnahmen, die in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gedreht wurden. Die technische Qualität der Aufzeichnungen kann deshalb nicht den heutigen Standards entsprechen. Wir bitten hierfür um Verständnis.