Diese Dokumentation will den Einsatz von Unterrichtsdokumenten als eine wesentliche Komponente der Lehrerausbildung vorstellen und ist damit ein Beitrag zur Didaktik der Lehrerausbildung.
Das Dokument soll die Lehrpersonen in der Lehrerausbildung für die Arbeit mit Unterrichtsdokumenten gewinnen. Der Verlauf der aufgezeichneten Veranstaltung soll zur Reflexion anregen und dazu führen, dass weitere Formen des Einsatzes von Unterrichtsdokumenten entwickelt werden. Inhalt des Films:In dem Filmdokument wird die Sitzung einer Seminargruppe von Grund- und Hauptschullehrern (II. Phase der Lehrerausbildung) gezeigt. Das Thema der Veranstaltung war: „Unterrichtsbeobachtung mit Hilfe von Unterrichtsdokumenten“. Der für die Beobachtung ausgewählte Unterrichtsausschnitt von etwa drei Minuten Länge wurde dreimal vorgeführt, dazwischen jeweils über die Beobachtungen diskutiert. Am Ende des Dokuments steht ein kurzer Ausschnitt aus der Diskussion über den Einsatz von Unterrichtsdokumenten in der Lehrer:innenausbildung.Zusätzliche Informationen: Der relativ kurze Ausschnitt weist weder fachdidaktisch noch allgemeindidaktisch, auch nicht vom Randgeschehen her, Besonderheiten auf. Mit dieser Aufzeichnung soll der Einsatz von Unterrichtsdokumenten in der Lehrer:innenausbildung exemplarisch demonstriert werden. Es stand hier das Beobachtungstraining im Vordergrund. Die Teilnehmer:innen sollten erfahren, wie sich die Wahrnehmung im komplexen Feld des Unterrichts durch die Wiederholung verändert, differenziert und in tiefere Schichten eindringt. Im Beiheft werden weitere Formen des Einsatzes von Unterrichtsdokumenten beschrieben.Zur Verwendung des Dokuments: Das Dokument ist als ein Beitrag zur Didaktik der Lehrer:innenaus-, -fort- und -Weiterbildung zu sehen. Es ist geeignet, eine Form des Einsatzes von Unterrichtsaufzeichnungen kennenzulernen, dient aber auch dazu, die zugrunde liegenden Intentionen kritisch zu überprüfen. Der im Dokument demonstrierten Vorgehensweise liegt die Annahme zugrunde, dass sich Wahrnehmungen durch wiederholtes Ansehen quantitativ und qualitativ verändern. Dieser Annahme kann mit Hilfe des Wortprotokolls, des Filmdokuments und der Analyse des Unterrichtsausschnitts nachgegangen werden.Hinweis: Bei den Filmen handelt es sich um historische Aufnahmen, die in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gedreht wurden. Die technische Qualität der Aufzeichnungen kann deshalb nicht den heutigen Standards entsprechen. Wir bitten hierfür um Verständnis.