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17 Einträge

Die UnterrichtsMitschau an der LMU München filmt seit 1968 Unterricht für Forschung und Lehre. Inzwischen betreibt sie zusammen mit verschiedenen Kooperationspartner:innen ein Portal für zugriffsgeschützten videografierten Unterricht.

Dieses Portal bietet vielfältige innovative Möglichkeiten zum Arbeiten mit Unterrichtsaufzeichnungen. Dabei können sowohl Videos der UnterrichtsMitschau als auch eigene projektspezifische Aufzeichnungen verwendet werden.


Wer kann mit UnterrichtOnline.org arbeiten?

  • Forschende, Dozierende und Lehrende mit nachgewiesenem fachlichem Interesse im Lehr-/Lernbereich
  • Studierende und Lehrkräfte in Aus-, Fort- und Weiterbildung können in eingerichteten Kursräumen der Lehrpersonen an Lehrveranstaltungen teilnehmen

Was bietet UnterrichtOnline.org?

  • Dokumentarisch gefilmte Unterrichtsbeobachtungen aus mehreren Kameraperspektiven
  • Videolaufzeitgenaue Arbeitsmöglichkeiten:
    • Annotationen und Kommentare
    • Aufgabenstellungen
    • Individuelles und kollaboratives qualitatives Kodieren von Inhalten mit festen oder dynamischen Kategoriensystemen
  • Wiederholbarkeit: Videos können immer wieder gesehen, analysiert und reflektiert werden


Wie kann UnterrichtOnline.org genutzt werden?

z.B. in der Lehre:

  • Videobasierte Lehr- und Lernszenarien in virtuellen Seminarräumen
  • Sichten und Evaluieren von Unterrichtsvideos im Lehr- und Lernzusammenhang (z.B. Kommunikationsstrategien, Diskursverhalten, Störfaktoren)
  • Fortbildungen (z.B. Training von Unterrichtsbeurteilungen, Analyse von Unterrichtsmethodik)

z.B. in der Forschung:

  • Erfassen von Unterricht als komplexes Interaktionsgeschehen (bspw. verschiedene Perspektiven, simultan ablaufende Prozesse)
  • Auswertung nach retrospektiv gesetzten Forschungsfoki


Ansprechpartner*innen:

Leitung UnterrichtsMitschau: Dr. Juliane Aulinger
Leitung Projekt UnterrichtOnline.org: Irini Körber-Karistianou
Technische Leitung: Dipl. Medieninf. Robert Meyer

Tel: +49 (0)89 / 2180 - 4830
mail@unterrichtonline.org

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Das Frankfurter Projekt Level – Lehrerbildung vernetzt entwickeln das Ziel, die Theorie-Praxis-Verbindung in allen Phasen der Lehrkräftebildung zu stärken sowie die Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität zu verbessern, ebenso wie das Nachfolgeprojekt The Next Level. Dies geschieht unter anderem durch die theoriebasierte Analyse von Unterrichtsvideos, welche auf der eigens entwickelten, geschützten Online-Plattform VIGOR (Videographic Online Recorder) zum Abspielen und Bearbeiten für Level-Mitarbeitende und Kooperationspartner zugänglich sind. Aktuell beinhaltet die Plattform ca. 700 zum Teil multiperspektivisch videographierte Lehr-Lernszenarien, die zum Großteil im realen Unterrichtsalltag an hessischen Schulen erhoben wurden. Auf dieser Basis wurden bislang mehrere hundert videobasierte Online-Lerneinheiten konstruiert, die Lernenden in VIGOR als virtuelle Elemente von Blended Learning-Lehrveranstaltungen zur Verfügung stehen. Erste Ergebnisse weisen auf signifikante Kompetenzzuwächse auf Seiten der teilnehmenden Studierenden hin, insbesondere hinsichtlich der Zieldimensionen professionelle Unterrichtswahrnehmung sowie Einstellungen und Selbstwirksamkeitsüberzeugungen zu Heterogenität.

Ansprechpartner*innen:
Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt
Projektleitung: Prof. Dr. Holger Horz

Projektkoordination & Ansprechpartnerin des Videoprojekts:
Dr. Johannes Appel
Tel: +49 (0)69-798-23307
appel@em.uni-frankfurt.de

Ansprechpartner bezüglich Fragen zu den Videos:
Sebastian Breitenbach
S.Breitenbach@em.uni-frankfurt.de

 

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Das internationale Forschungsprojekt untersuchte die Qualität und Vielfalt von Musikunterricht im weltweiten Vergleich. Mithilfe mehrperspektivischer Videos wurden insgesamt 12 typische und nach lokalen Maßstäben gelungene Musikstunden aus sieben Nationen aufgezeichnet.

Ziel des Projekts war es, das implizite Praxiswissen von Lehrkräften sichtbar zu machen, den internationalen Austausch über Musikdidaktik zu fördern und kulturübergreifende Kategorien für gelungenen Unterricht zu entwickeln.

Zentrales methodisches Instrument des Projekts ist der Analytical Short Film (ASF), ein dreiminütiger Kurzfilm, der – aus der Perspektive der forschenden Person – Besonderheiten einer Unterrichtsstunde in den Fokus rückt. Mehrere solcher ASFs, die auf Basis der 12 aufgezeichneten Unterrichtsstunden erstellt wurden, sind – neben weiterführender Literatur zur Methode - auf der Projektwebsite abrufbar.

Projektleitung: Christopher Wallbaum

Ansprechperson: Daniel Prantl

Dozent/-innen der Pädagogischen Hochschule Bern entwickelten mit Lehrpersonen im Projekt Kompetenzorientierte fachspezifische Unterrichtsentwicklung (KfUE) exemplarische Unterrichtseinheiten aus sieben Fachbereichen, verschiedenen Schulstufen und Schulbereichen. Der Unterricht wurde anhand spezifischer fachdidaktischer und unterrichtsbezogener Fragestellungen erprobt, dokumentiert und analysiert. Zugrunde liegen die Modelle der fachdidaktischen Entwicklungsforschung sowie der fachdidaktischen Fallarbeit.

Das E-Portal KfUE stellt videografierte Ausschnitte mit begleitenden Materialien aus den Unterrichtseinheiten zur Verfügung. Diese exemplarischen Unterrichtssequenzen dienen in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen dazu, Fachunterricht wahrzunehmen, zu analysieren und die wesentlichen fachdidaktischen Fragen zu erkennen. Ziel ist, die Diagnosefähigkeiten und die Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten bei der Planung und Gestaltung von fachbezogenem Unterricht zu fördern. 

Die folgenden Fachbereiche und Schulstufen sind im Portal aufgenommen:

  • Bewegung und Sport (Kindergarten – Sekundarstufe II)
  • Bildnerisches Gestalten (Grundschule und Sekundarstufe I)
  • Geografie (Sekundarstufe II)
  • Mathematik (Grundschule und Sekundarstufe I)
  • Sachunterricht: Natur, Mensch, Gesellschaft – Ethik, Religionen, Gemeinschaft (Kindergarten und Grundschule)
  • Sachunterricht: Natur, Mensch, Gesellschaft – Räume, Gesellschaften, Wirtschaft (Grundschule)
  • Textiles und technisches Gestalten (Grundschule und Sekundarstufe I)

Für die fachdidaktische Fallarbeit liegen (Planungs)Unterlagen der Lehrpersonen, Videoclips zu den Unterrichtssequenzen, Unterrichtsmaterialien, Dokumente der Schüler/-innen, Transkripte u.a. vor. Für die Bearbeitung der Unterrichtseinheiten und -sequenzen werden zudem mögliche Vorgehensweisen für die Nutzung in Lehrveranstaltungen in der Aus- und Weiterbildung skizziert und mögliche Fragestellungen für die Analyse- und Entwicklungsarbeit aufgezeigt.

Beauftragte in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen können die videobasierten Fallbeispiele aus dem E-Portal KfUE für die persönliche, schulinterne und hochschulbasierte Unterrichtsentwicklung nutzen. Weitere Verwendungsorte sind Evaluations- und Entwicklungsveranstaltungen von Schulbehörden, sowie Lehrveranstaltungen weiterer Berufsbildungen.

Ansprechpartner/-innen
Pädagogische Hochschule Bern

Projektleitung: Prof. Dr. Marco Adamina, Ursula Aebersold, Dr. Sophia Bietenhard, Elisabeth Eichelberger, Dr. Verena Huber Nievergelt, Susanne Junger, Dr. Vera Molinari, Annegret Nydegger, Dr. Matthias Probst, Beat Wälti
Projektkoordination & Ansprechpartnerin des Videoprojekts: Caroline Conk
Anbindungsarbeiten an das Meta-Videoportal: Caroline Conk, Ruedi Fust, Ann-Julia Hausammann, Fabienne Kron, Sophia Bietenhard

Kontakt: Caroline Conk - info.kofu@phbern.ch

Projektwebseite: Link zur Projektseite

Das Fallarchiv HILDE der Universität Hildesheim stellt Unterrichtsvideografien und ergänzende Materialien für die Forschung sowie für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften bereit.

Das Archiv umfasst über 100 Unterrichtsaufzeichnungen aus unterschiedlichen Schulformen, Klassenstufen und Fächern.

Die Videofälle ermöglichen eine praxisnahe und fallorientierte Auseinandersetzung mit Unterricht und professionellem Lehrkräftehandeln.

Das Projekt „Inklusive Lehrer_innenbildung“ (iLeB) zielt darauf ab, die universitäre Lehrkräftebildung stärker auf die Anforderungen einer inklusiven Schule auszurichten. Dabei werden unter anderem inklusive Unterrichtskonzepte, reflexive Praxis und die Zusammenarbeit verschiedener pädagogischer Akteur_innen aufgegriffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Unterrichtsvideografien.

In der Zusammenarbeit von HILDE und iLeB wurden hochschuldidaktische Handreichungen entwickelt, die Lehrende dabei unterstützen, Videofälle systematisch in Seminaren einzusetzen. Die Materialien bieten thematische Einführungen, Analyseimpulse, Vorschläge für die Seminargestaltung sowie Transkriptauszüge und Arbeitsblätter. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fragen zu Inklusion, Heterogenität und multiprofessioneller Zusammenarbeit.

Ziel der Kooperation ist es, videobasierte Fallarbeit als Instrument für eine reflexive und inklusive Lehrkräftebildung zu etablieren und damit die Verbindung von wissenschaftlicher Auseinandersetzung, universitärer Lehre und schulischer Praxis zu stärken.

Zum Fallarchiv HILDE

Im Rahmen des QLB-Projektes „Know how to teach“ (K2teach) wird an der Freien Universität Berlin das Videoportal FOCUS (Fokussierte, computerbasierte Unterrichtsanalysen im Studium) entwickelt. Die Konzeption des Videoportals umfasst insgesamt drei Bereiche: Videodatenbank, Lehr-Lerngelegenheiten und Toolbox. Die Videodatenbank enthält Unterrichtsvideos aus der Primar- und Sekundarstufe, Interviews mit Lehrkräften und Schüler*innen sowie Begleitmaterialien (Transkripte, Unterrichtsverlaufspläne, etc.), die eine Arbeit zu selbstgewählten Themen unterstützen. Die Lehr-Lerngelegenheiten bieten Videos und Begleitmaterialien in didaktisch aufbereiteten Umgebungen für eine fokussierte Analyse an und eignen sich zur Förderung des Erwerbs von Vorläuferkompetenzen professionellen Handelns, wie dem Erkennen und Beurteilen lernrelevanter Merkmale des Unterrichts sowie dem Generieren von Handlungsstrategien. Aktuell sind hierfür folgende Themen verfügbar: Umgang mit Schülervorstellungen im Biologieunterricht, Formulieren von politischen Urteilen im Politikunterricht, Umgang mit Störungen im Unterricht und Inklusion in der Grundschule. Zusätzlich werden in der Toolbox neben ausgewählter Fachliteratur auch Instrumente zur Unterrichtsbeobachtung und -analyse bereitgestellt. In ersten Evaluationen schätzten sowohl Bachelor- als auch Masterstudierende die innovativen Lernangebote als praxisrelevant und motivierend ein. Außerdem zeigten sich Effekte auf die Zielvariablen der professionellen Wahrnehmung, die auf eine Wirksamkeit der neu entwickelten Lerngelegenheiten schließen lassen.

Ansprechpartner*innen:

Projektleitung: Prof. Dr. Volkhard Nordmeier
Projektkoordination: Dr. Jennifer Zimmermann

Ansprechpartner des Videoprojekts: Prof. Dr. Felicitas Thiel

Tel: +49 (0)30 838 75423
felicitas.thiel@fu-berlin.de

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LeaP@CAU („Lehramt mit Perspektive an der CAU“) war ein von 2016 bis 2023 im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ gefördertes Projekt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Ziel war die nachhaltige Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung, insbesondere durch eine stärkere Vernetzung der Studieninhalte, eine systematische Verbindung von Theorie und Praxis sowie die Integration von Querschnittsthemen wie Digitalisierung, Inklusion und Heterogenität.

Das Projekt gliederte sich in drei zentrale Handlungsfelder:

  1. Handlungsfeld A – Orientierung und vernetzte Entwicklung: Förderung der beruflichen Orientierung und Professionalisierung sowie eine stärkere Vernetzung von Fachwissen, fachdidaktischem und pädagogischem Wissen im Sinne eines kohärenten Curriculums.
  2. Handlungsfeld B – Systematische Theorie-Praxis-Verknüpfung: Verzahnung von Theorie und Praxis sowie Entwicklung beruflicher Handlungskompetenzen, unter anderem durch videobasierte Tools, virtuelle und simulierte Lehr-Lern-Szenarien und Lehr-Lern-Labore.
  3. Handlungsfeld C – Integrierte Konzepte für Querschnittsthemen: Entwicklung und Erprobung von Lehr- und Lernangeboten zu zentralen Querschnittsthemen der Lehrkräftebildung, insbesondere Inklusion und Heterogenität, Deutsch als Zweitsprache und Digitalisierung.

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Das Kompetenznetzwerk »Heterogenität in der Schule« ist Teil des Projekts LeHet (»Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität«), das vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der »Qualitätsoffensive Lehrerbildung« an der Universität Augsburg gefördert wird.

Heterogenität im Bildungssystem zeigt sich in verschiedenen Ausprägungen und ist mit großen Herausforderungen für Lehrkräfte verbunden. Übergeordnetes Ziel des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der »  Qualitätsoffensive Lehrerbildung« geförderten Projekts Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität (LeHet) ist es, künftige Lehrer*innen so gut wie möglich auf diese Herausforderungen vorzubereiten. Grundlagen sind ein breites Heterogenitätsverständnis sowie ein darauf aufbauendes theoretisches Modell der Lehrerkompetenzen zum Umgang mit Heterogenität, das fünf Kompetenzbereiche ausweist: 
(A) Adaptives Unterrichten auf Grundlage der Lernvoraussetzungen der Schüler*innen,
(B) individuelle Beratung und Förderung, 
(C) Einsatz und Analyse von Bildungsmedien,
(D) Sprachbildung und Sprachförderung sowie
(Q) Stärkung der Ressourcen beim Umgang mit heterogenitätsbezogenen Belastungen.

Ansprechpartner*innen:
lehet@phil.uni-augsburg.de

Im Rahmen der 1. Förderphase der QLB ist das „Leibniz-Prinzip“ an der Leibniz Universität Hannover entwickelt worden. In diesem Rahmen gab es die sog. Maßnahme 4, auch „Virtuelle Hospitation“ genannt. Das Kernziel "Virtueller Hospitation" ist es, multimediale Lernsituationen zu entwickeln und zu erproben. Zu diesem Zweck werden E-Learning-Angebote gestaltet und auf einer Online-Plattform bereitgestellt. Kernmedien sind mit Begleitmaterialien angereicherte Unterrichtsvideos und Videovignetten von Vermittlungsversuchen. Lehramtsstudierende analysieren diese Lehr-Lernsituationen unter pädagogischen und fachdidaktischen Perspektiven. Ein Teil der innerhalb dieses Projekts entstandenen Videos ist auf unserer Videodatenbank „Susi" zu finden.

m Rahmen des Projekts „Lernen mit Animationsfilmen realer Szenen sozialwissenschaftlicher Unterrichtsfächer: ein digitales Lehr-/Lernangebot zur Professionalisierung (angehender) Lehrkräfte“ (kurz: LArS.nrw) hat ein Team von Fachdidaktiker*innen der Universitäten in Dortmund, Duisburg-Essen und Wuppertal die LArS-Materialien für die Lehrer*innenbildung vor dem theoretischen Hintergrund der professionellen Handlungskompetenz Materialien für die Lehrer*innenbildung entwickelt.

Neben den auf dem Meta-Videoportal bereitgestellten LArS-Animationsfilmen stehen begleitende Lehr-/Lernmaterialien zur Verfügung, die sich inhaltlich in die drei Module Unterrichtseinstiege, Urteilsbildungsphase und Critical Incidents gliedern. Pro Modul werden in jeweils vier Modulteilen individuelle Herausforderungen und Facetten des Politikunterrichts anhand einer oder mehrerer Animationsfilme behandelt. Alle zwölf Modulteile folgen der Struktur aus vorbereitenden Aufgaben, Beobachtungs- und Analyseaufgaben, welche eine Anwendung fachdidaktischen Wissens auf konkrete Unterrichtsgeschehnisse erfordern, sowie Reflexions- und Entwicklungsaufgaben, die einen Fokus auf das Erlernen von Handlungs- und Lösungsstrategien legen und zum Transfer anregen. Die Filme sind zu modularen Lehr-Lerneinheiten für die Lehrer*innenbildung zusammengefasst und didaktisch in Lernszenarien eingebettet, können aber auf Grundlage der offenen Lizenz (CC BY-SA 4.0) frei genutzt und zu anderen Zwecken angepasst werden.

Im Rahmen einer Usability-Studie mit über 300 Studierenden im Wintersemester 2021/2022 wurden die entwickelten Animationsfilme und Lehr-/Lernmaterialien an sieben Standorten in universitären Lehrveranstaltungen erprobt und von Studierenden wie Lehrenden sehr positiv bewertet. Besonders die Authentizität der dargestellten Unterrichtssituationen und die Nützlichkeit für die zukünftige Lehrtätigkeit wurden als gewinnbringend eingeschätzt.

Ansprechpartner*innen:

Konsortialführung & Projektleitung Standort Dortmund: JProf. Dr. Dorothee Gronostay
Projektleitung Standort Duisburg-Essen: Prof. Dr. Sabine Manzel
Projektleitung Standort Wuppertal: JProf. Dr. Katrin Hahn-Laudenberg
Projektkoordination: Simon Filler

Projektwebseite: politik-unterricht.de

Das Teilprojekt videobasierte Lehrmodule als Mittel der Theorie-Praxis-Integration, das im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung der Universität Münster durchgeführt wird, hat zwei wesentliche Schwerpunkte. Einerseits sollen professionell aufgezeichnete und nachbearbeitete Unterrichtsvideos mit nützlichen Begleitmaterialien in unterschiedlichen Fächern (Mathematik, Deutsch, Sport, Geographie, Sachunterricht, berufliche Bildung) in einem Videoportal für die Lehrerbildung zur Verfügung gestellt werden. Sie können als Anschauungs- und Analysematerial für Unterrichtsverläufe in allen Phasen der Lehrerbildung dienen und fokussieren den Umgang von Lehrkräften mit einer heterogenen Schülerschaft. Als erstes Produkt dieser Arbeit ist seit dem 27.06.2018 das Videoportal ProVision (www.uni-muenster.de/provision) nutzbar, welches 29 Unterrichtsstunden und 121 Unterrichtsausschnitte (Clips) inklusive Begleitmaterialien zu Verfügung stellt. Andererseits wurden im Rahmen der Hochschullehre in den genannten sechs Fächern videobasierte Lehrmodule entwickelt, welche die professionelle Unterrichtswahrnehmung von Lehramtsstudierenden bezüglich der Facetten Lernunterstützung, Klassenführung und gleichberechtigter Teilhabe am Unterricht verbessern sollen. In einem quasiexperimentellen Design wurde bestätigt, dass sich die professionelle Unterrichtswahrnehmung der an den Lehrmodulen teilnehmenden Studierenden im Gegensatz zu einer unbehandelten Kontrollgruppe signifikant verbessert.

Ansprechpartner*innen:

Projektleitung: Prof. Dr. Regina Jucks
Projektkoordination: Katharina Warscheid

Ansprechpartner des Videoprojekts: Prof. Dr. Manfred Holodynski & Prof. Dr. Nicola Meschede

Tel: +49 (0)251 83-3 43 10
manfred.holodynski@uni-muenster.de

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Das Teilprojekt, welches sich im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der Universität Duisburg-Essen (ProViel - Professionalisierung für Vielfalt) mit Videos auseinandersetzt, nennt sich CLIPSS – CLassroom Management in Primary and Secondary Schools (www.clipss.de; ursprünglich Videobasiertes Lehr-Lernmaterial/Klassenführung). Im Fokus des Projekts stehen die Entwicklung und Evaluation videobasierten Unterrichtsmaterials zum Erwerb von handlungsbezogenem Professionswissen mit dem Schwerpunkt Klassenführung. Die häufig bemängelte fehlende Verzahnung zwischen Theorie und Praxis innerhalb der Lehrerbildung soll durch innovative Lehr-Lernformate in der Lehramtsausbildung optimiert werden. Bisher existieren kaum inszenierte Unterrichtsvideovignetten, da ihre Konzeption und Umsetzung sehr zeit- und ressourcenintensiv ist. Seit April 2016 wurden auf Basis authentischer Unterrichtsszenen relevante Handlungsfelder und Handlungsstrategien in Bezug auf Klassenführung ausgewählt und im Anschluss in positiver und kritischer Variante für die Primar- und Sekundarstufe I im Rahmen von Theater-AGs inszeniert. Die Videovignetten wurden für den Einsatz in der Lehre aufbereitet und werden seit dem WiSe 2017/2018 in Trainings eingesetzt. Erste Ergebnisse unterschiedlicher Vergleichsstudien zur Videoevaluation bestätigen die Wirksamkeit der videobasierten Trainings in Bezug auf die Wissenserweiterung im Bereich Klassenführung. Langfristig werden die Videovignetten für die Aus-, Fort- und Weiterbildung bereitgestellt.

Ansprechpartner/-innen:

Projektleitung: Prof. Dr. Gerlinde Lenske, Dr. Theresa Dicke & Prof. Dr. Dr. h.c. Detlev Leutner
Projektkoordination: Dr. Günther Wolfswinkler

Ansprechpartner des Videoprojekts: Julia Bönte, M.A. & Rijana van Bebber, M.A.

Tel: +49 (0)201 183 2154
detlev.leutner@uni-duisburg-essen.de  

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Die Unterrichtsvideos auf der Seite „Englisch in der Grundschule in NRW“ als Teil des Internetauftritts im Lehrplannavigator der Qualitäts- und Unterstützungsagentur – Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen (QUA-LiS NRW) veranschaulichen vielfältige Aspekte des Englischunterrichts in der Grundschule und der Weiterarbeit in der Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen.

Die Unterrichtsvideos sind im regulären Unterricht entstanden und zeigen ausgewählte Lehr- und Lernsituationen jedoch ohne normativen Anspruch von best practice Beispielen.

Die Unterrichtsstunden sind in Sequenzen geschnitten und gekürzt dargestellt, so dass der Verlauf der Stunde und der Aufbau der Phasen deutlich werden. Die Länge der Sequenzen variiert dabei und liegt zwischen einer und zehn Minuten.

Die jeweiligen Filmsequenzen werden ergänzt durch didaktische Anmerkungen

  • zu allgemeineren Unterrichtsaspekten, die sich auf die kompletten Sequenzen beziehen (z.B. Schrifteinsatz ab Klasse 1/2, Scaffolding)
  • zu bestimmten methodischen oder didaktischen Aspekten, die in einzelnen Sequenzen besonders deutlich werden. (z.B. Unterrichtsorganisation, Bedeutung von Ritualen, Anregungen zum Sprechen, Umgang mit Fehlern, Öffnung von Unterricht etc.).

Der Einsatz der Unterrichtsvideos soll zur Reflexion und Diskussion anregen. Damit ermöglicht der Einsatz der Unterrichtsvideos eine Verbindung von Theorie und Praxis, indem Praxissituationen im Hinblick auf ihr Gelingen beurteilt und relevante Merkmale erkannt, theoretisch begründet und in Bezug auf ihre Wirkung interpretiert werden, um daraus Optimierungsvorschläge zu entwickeln und schließlich Schlussfolgerungen für das eigene Handeln zu ziehen. Der Einsatz der Unterrichtsvideos soll zur Reflexion und Diskussion anregen. Damit ermöglicht der Einsatz der Unterrichtsvideos eine Verbindung von Theorie und Praxis, indem Praxissituationen im Hinblick auf ihr Gelingen beurteilt und relevante Merkmale erkannt, theoretisch begründet und in Bezug auf ihre Wirkung interpretiert werden, um daraus Optimierungsvorschläge zu entwickeln und schließlich Schlussfolgerungen für das eigene Handeln zu ziehen.

Die Unterrichtsvideos sind für die Aus- und Fortbildung von Lehramtsanwärtern und Lehramtsanwärterinnen, Studierenden im Praxissemester sowie Lehrerinnen und Lehrern für Englisch in der Grundschule, Förderschule und Sekundarstufe I konzipiert. Darüber hinaus können sie von allen zum Selbststudium genutzt werden.

Ansprechpartner*innen:

Dr. Bianca Roters, Referentin für Fremdsprachen
Dr. Silke Walpuski, Referentin für den Lehrplannavigator NRW

Link zu den Unterrichtsvideos

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Die Qualitätsoffensive Lehrerbildung basiert auf einer Bund-Länder-Vereinbarung (gem. Artikel 91 b des Grundgesetzes) zur Qualitätssteigerung der Lehrerausbildung. Durch sie soll auch die Attraktivität des Lehrerberufs in Deutschland wieder ansteigen. Dafür steht ein Fördervolumen von bis zu 500 Millionen Euro zu Verfügung.

Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen haben sich 59 deutsche Hochschulen zur Aufgabe gemacht, die Lehrerbildung flächendeckend zu optimieren, zu profilieren und zu evaluieren. Dafür werden bzw. wurden sie im Zeitraum von 2014-2018/19 (erste Förderphase) durch die Gelder des Bundes unterstützt.

Die zweite Förderphase schließt sich in den Jahren 2019-2023 an. Diesen Zeitraum sollen die geförderten Hochschulen nutzen, um die in der ersten Phase gewonnenen Erkenntnisse auch in andere Bereiche der Hochschule zu übertragen, Kooperationen auszubauen und Strukturen zur Verstetigung zu initiieren.

Das Meta-Videoportal ist in diesem Kontext als Vernetzungs- und Kooperationsstruktur zu verstehen, die auch nach der Förderung durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung als primäre Plattform zur Lokalisierung von didaktisch einsetzbarem Unterrichtsvideomaterial zu Verfügung stehen soll.

Das Meta-Videoportal unterrichtsvideos.net wurde bis 12/2023 im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert (Förderkennzeichen: 01JA1921).

Bislang übernimmt die Universität Münster den weiteren Betrieb.

Erziehungswissenschaft/Psychologie, Fachdidaktik und Fachwissenschaft sind die drei zentralen Grundpfeiler der universitären Lehrerbildung. Häufig werden diese Disziplinen jedoch nicht miteinander vernetzt gelehrt und gelernt, sondern weitgehend unabhängig voneinander und ohne ausreichenden Bezug zum Schulalltag. Mit der öffentlich zugänglichen und kostenlosen Lernplattform Toolbox Lehrerbildung, die Teil der Qualitätsoffensive Lehrerbildung ist, wird ein Angebot bereitgestellt, das diesem Defizit entgegenwirken soll. In der Toolbox Lehrerbildung werden dazu die drei Disziplinen miteinander verbunden, so dass eine vernetzte und evidenzbasierte Auseinandersetzung mit zentralen Themen des Lehrens und Lernens ermöglicht wird. Die Schulwirklichkeit dient dabei als disziplinverbindender Anker und wird durch gescriptete Unterrichtsvideos eingebunden. Theoretische und praxisorientierte Perspektiven der drei beteiligten Disziplinen können dadurch realitätsnah auf professionsorientierte Situationen bezogen und eng miteinander verknüpft werden.
Die Kerninhalte der Toolbox Lehrerbildung werden in Lehr-Lern-Modulen vermittelt. Innerhalb eines Moduls wird jeweils ein Thema aus jeder Disziplin aufgearbeitet. Da sich die Inhalte der Module auf Grundlagenthemen der jeweiligen Disziplin konzentrieren, können die Materialen in den verschiedenen Phasen der Lehrerbildung vielfältig genutzt werden. Die Module beinhalten die gescripteten Unterrichtsvideos als zentralen Bestandteil, umfassen aber auch weitere mediale Komponenten wie Grundlagentexten, Videotutorials, dynamisch-interaktive Visualisierungen und (Lern-)Aufgaben, welche es erlauben, sich den Themen auf verschiedene Art und Weise zu nähern und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Ansprechpartner*innen:

Projektleitung: Prof. Dr. Doris Lewalter
Projektkoordination: Dr. Silke Titze

Tel: +49 (0)89/ 289-24370
doris.lewalter@tum.de

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Das Projekt DIA-LIBS („Videovignettenbasierte Materialien zur förderbezogenen Diagnostik für die Ausbildung von Lehrkräften an inklusiven beruflichen Schulen“) beschäftigt sich mit der Frage, wie (angehende) Lehrkräfte an beruflichen Schulen für einen professionellen Umgang mit der Heterogenität von Lernenden qualifiziert werden können.

Im Mittelpunkt steht die förderbezogene Diagnostik. Darunter wird eine unterrichtsnahe und alltägliche Form der Diagnostik verstanden, mit der Lehrkräfte die individuellen Lernvoraussetzungen, Lernprozesse, Stärken und Schwierigkeiten ihrer Schüler:innen wahrnehmen und daraus geeignete Förder- und Lernangebote ableiten. Ziel ist es, das individuelle Lernen aller Lernenden in heterogenen Klassen zu unterstützen und den Unterricht adaptiv zu gestalten.

DIA-LIBS entwickelt hierfür Videovignetten mit begleitenden Materialien und Aufgabenstellungen. Die Videos zeigen authentische bzw. realitätsnahe Situationen aus dem Unterricht an beruflichen Schulen. Sie sollen Lehramtsstudierende und Lehrkräfte dazu anregen, Unterrichtssituationen professionell wahrzunehmen, diagnostisch zu analysieren, unterschiedliche Handlungsalternativen zu entwickeln, diese fachlich zu begründen und kritisch zu reflektieren. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um fertige „Good-Practice“-Beispiele. Vielmehr sollen die Vignetten dazu dienen, verschiedene Möglichkeiten förderbezogener Diagnostik zu diskutieren und eigene, begründete Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Das Projekt richtet sich insbesondere an Studierende und Lehrkräfte an beruflichen Schulen. Die Materialien wurden vor allem mit Blick auf die Lehrkräftebildung entwickelt und exemplarisch im Bereich der Wirtschaftspädagogik eingesetzt. Das Verbundprojekt wurde von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Universität Mannheim durchgeführt und lief von Oktober 2021 bis September 2024.

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und praxisnaher Lehrkräftebildung. Im Rahmen der Forschung wurden unter anderem Lehrkräfte, weitere pädagogische Fachkräfte und Schüler:innen zu förderbezogenen diagnostischen Aufgaben und Herausforderungen befragt. Anschließend wurden die Videovignetten entwickelt, erprobt und hinsichtlich ihrer Eignung zur Förderung diagnostischer Kompetenzen evaluiert.

Zentrale Schwerpunkte

  • Förderbezogene Diagnostik: Wahrnehmung und Einschätzung individueller Lernvoraussetzungen, Lernprozesse, Schwierigkeiten und Potenziale mit dem Ziel, geeignete Fördermaßnahmen abzuleiten.
  • Inklusion und Heterogenität: Berücksichtigung unterschiedlicher Voraussetzungen, Bedürfnisse und Potenziale aller Lernenden im beruflichen Bildungssystem.
  • Kognition: Betrachtung kognitiver Lern- und Leistungsfähigkeiten, beispielsweise Vorwissen, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Problemlösefähigkeiten und Lernstrategien.
  • Sprache: Berücksichtigung von Bildungs-, Fach- und Berufssprache sowie unterschiedlicher sprachlicher Voraussetzungen, einschließlich Deutsch als Zweitsprache.
  • Verhalten: Betrachtung von Motivation, Aufmerksamkeit, sozialem Verhalten, Ängsten, psychischen Belastungen, Schulabsentismus sowie weiteren psychosozialen Aspekten.
  • Professionelle Wahrnehmung: Entwicklung der Fähigkeit, relevante Aspekte von Unterrichtssituationen wahrzunehmen und fachlich bzw. theoretisch einzuordnen.
  • Diagnostische Handlungskompetenz: Entwicklung und Begründung verschiedener Handlungsalternativen sowie Reflexion der Konsequenzen für die individuelle Förderung.
  • Videobasiertes Lernen: Nutzung von Unterrichtsvideos als realitätsnahe Lerngelegenheiten, die wiederholt und aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert werden können.
  • Individuelle Förderung und adaptiver Unterricht: Nutzung diagnostischer Informationen, um Lernangebote stärker an den individuellen Voraussetzungen der Lernenden auszurichten.
  • Kooperation und Dialog: Einbeziehung der Perspektiven von Lernenden, Lehrkräften und weiteren pädagogischen bzw. multiprofessionellen Akteur:innen.

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Zu den Projektinhalten auf foerderbezogen-diagnostizieren.net

In Köln gehört die Arbeit mit Unterrichtsvideos zu einem festen Bestandteil der dortigen Qualitätsoffensive Lehrerbildung Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS). Im Rahmen des Teilprojekts Competence Labs werden Studierende sowohl an veranstalteten Schulbesuchstagen in verschiedenen Fächern (Biologie, Englisch, Geographie, Physik) als auch an Schulen im Rahmen des Praxissemesters beim eigenen Unterrichten videographiert. Die Aufnahmen dienen als Reflexionsanlass sowie als Analyse- und Forschungsgrundlage für die unterrichtenden Studierenden. Zusätzlich werden die Aufnahmen aufbereitet und, zusammen mit Begleitmaterial (z.B. Unterrichtsplanung, Arbeitsblätter), in die an der Universität zu Köln vorhandene online-Datenbank für Unterrichtsvideos ViLLA eingestellt. Hier stehen sie Lehramtsstudierenden, Referendarinnen und Referendaren und deren jeweiligen Lehrenden zur Verfügung. Die Videos werden in einzelne Phasen geschnitten und nach inhaltlichen Aspekten verschlagwortet, sodass sie für die Nutzenden leicht auffindbar sind. Zusätzlich wird die Lernwirksamkeit von Unterrichtsvideos in der ersten Phase der Lehrkräfteausbildung untersucht. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Förderung der situationsspezifischen Fähigkeiten von Klassenführung, wofür sechs Trainingsseminare im bildungswissenschaftlichen Begleitstudium durchgeführt wurden. In einem quasi-experimentellen Design konnte gezeigt werden, dass Studierende, die mit Unterrichtsvideos oder einer Kombination aus Unterrichtsvideos und -transkripten arbeiten, im Gegensatz zu Studierenden, die ausschließlich mit Unterrichtstranskripten arbeiten, einen praktisch bedeutsamen Zuwachs in den situationsspezifischen Klassenführungsfähigkeiten erreichen.

Ansprechpartner*innen:

Universität zu Köln

Projektleitung: Prof.' Dr.’ Beatrix Busse
Projektkoordination: Miriam Wagner

Ansprechpartner des Videoprojekts: Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar

Tel: +49 (0)221 470-2347
kkaspar@uni-koeln.de

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