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Gesprächsführung durch die Lehrerin: In diesem stark gelenkten Unterrichtsgespräch, an dem sich sehr viele Kinder aktiv durch ihre Beiträge beteiligen, kommt der Lehrerin die Rolle zu, aus den SuS „herauszulocken“ (zu evozieren), was ihnen an dem Thema wichtig ist und was sie ausdrücken möchten, und ihnen dafür das sprachliche Vorbild (Lexik, Grammatik und Aussprache betreffend) für die Redemittel zu liefern und sukzessive zunächst mündlich und dann auch an der Tafel schriftlich zur Verfügung zu stellen (scaffolding).

Die Kinder probieren Formulierungen auf Englisch aus und dürfen dabei auch die deutsche Sprache mit einbeziehen, denn der sachunterrichtliche Ansatz „Warum leben Tiere im Zoo und welche Lebensbedingungen, die ihrer natürlichen Umgebung nahe kommen, brauchen sie dort?“ verlangt, dass die Kinder sich inhaltlich mit den Fragen auseinandersetzen und Begründungen liefern, zu denen die fremdsprachlichen Mittel oft zunächst noch nicht ausreichen. Die Lehrerin ermuntert die SuS aber immer wieder, es selbst auf Englisch zu versuchen, unterstützt sie beim Sprechen, gibt Satzanfänge vor und lässt ihnen Zeit zum Formulieren, was ganz wichtig ist, oder sie spiegelt den Satz auf Englisch. Fehlerhafte Sätze werden in Form des corrective feedback verbessert (Wiederholung des Satzes oder Wortes durch die Lehrkraft unter Verwendung der richtigen Formulierung), auch z.B. der Interferenzfehler (*Because we -- the animals -- in Germany -- see -- can.), der einem Kind durch die Übertragung der deutschen Satzstellung auf den englischen Satz unterläuft, statt auf den gelernten chunk (we can see …) zurückzugreifen. Hier wird nicht weiter darauf eingegangen, in einer späteren Unterrichtsphase kann aber durchaus die Andersartigkeit der Satzstellung sowie die Nützlichkeit der Verwendung von chunks bewusst gemacht werden; das trägt dazu bei, dass die SuS nach und nach ein Gespür für den englischen Satzbau entwickeln. Verwendung des Deutschen: Im Sinne einer funktionalen Einsprachigkeit wird gelegentlich von der Lehrerin das Deutsche einbezogen, um z.B. bei Schlüsselwörtern wie „why“ die genaue Wortbedeutung zu klären und es nicht bei einer allgemeinen Sinnentnahme zu belassen, L: What is why in German? S: Das heißt warum. Damit wird noch einmal klargestellt, dass Begründungen formuliert werden sollen.

EnglischGrundschulePrimarbereich
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